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Matthäus-Gemeinde bekommt Unterstützung

Lotto-Stiftung & Deutsche Stiftung Denkmalschutz
übergaben Schecks an die Ev. Matthäus-Gemeinde

Am 4. Oktober 2015 wurden um 9.30 Uhr im Erntedank-Familien-Gottesdienst feierlich die Schecks der Lotto-Stiftung in Höhe von 300.000 € und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 50.000 € durch Frau Rügge und Herrn Trabalski von Lotto Berlin und Dr. Behrends-Steins Beatrix von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz an die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Matthäus-Gemeinde in Berlin Steglitz übergeben.

Heiko Reschke (Diakon der Ev. Matthäus-Gemeinde), Gerhard Poser (GKR-Mitglied), Anette Meiburg (GKR-Vorsitzende), Dr. Rajah Scheepers (Pfarrerin der Ev. Matthäus-Gemeinde), Dr. Beatrix Behrends-Steins (DSD Ortskuratorium Berlin), Lutz Trabalski (LOTTO Berlin), Frithjof Stockburger (Architekt der Leibenatus Stockburger Wittayer Architekten Ingenieure)

Von links: Heiko Reschke (Diakon der Ev. Matthäus-Gemeinde), Gerhard Poser (GKR-Mitglied), Anette Meiburg (GKR-Vorsitzende), Dr. Rajah Scheepers (Pfarrerin der Ev. Matthäus-Gemeinde), Dr. Beatrix Behrends-Steins (DSD Ortskuratorium Berlin), Lutz Trabalski (LOTTO Berlin), Frithjof Stockburger (Architekt der Leibenatus Stockburger Wittayer Architekten Ingenieure) – © LOTTO Berlin, Beatrice Rügge

Der Kirchturm der Matthäus-Gemeide ist akut einsturzgefährdet. Es werden 830.000 € benötigt, um ihn zu sanieren.

Dank des Engagements von über 400 Menschen, die Steinpatenschaften übernommen haben – und deren Namen auf einer Dankestafel verewigt sind, die Sonntag enthüllt wird – und dank der großzügigen Zuweisungen von Landeskirche, Kirchenkreis, Landesdenkmalamt, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Lotto-Stiftung, sowie der tatkräftigen Unterstützung durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf, insbesondere in Gestalt der Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski, ist es möglich, bereits im Oktober mit dem Aufstellen des Gerüsts, was allein über 100.000 € kostet, zu beginnen.

Schon länger war unserer Kirchengemeinde bewusst, dass der Kirchturm marode ist. Doch sie ahnte nicht, dass das 64 Meter hohe Wahrzeichen unserer Gemeinde kurz vor dem Einsturz steht. Unterhalb des Turmkreuzes hatte sich ein senkrechter Riss gebildet und ein umlaufender waagerechter Riss. Die Kirche, das Gemeindehaus und das Gelände wurden vorübergehend gesperrt, die Glocken und die Kirchturmuhr stehen seitdem still. Die neogotische Kirche Matthäus in der Nähe des Rathauses wurde 1880 eingeweiht. Sie ist eine der drei größten Kirchen im Süden Berlins und fasst 800 Besucher.

So war der Erntedank-Gottesdienst ein willkommener Anlass, um Dank zu sagen für all die Gaben, die die Gemeinde zugunsten ihres Kirchturms erhalten hat, und all den Menschen zu danken, die sich dafür eingesetzt haben, dass im Herzen von Steglitz bald wieder die Glocken läuten können und die Uhr am Kirchturm nicht mehr stillsteht.

Da uns noch 100.000 € fehlen, freuen wir uns weiterhin über Steinpatenschaften:
Werden Sie Pate eines oder mehrerer Steine unserer Kirche. So bleibt Ihr Name über viele Generationen mit der Kirche rbunden. Es gibt kein schöneres Geschenk für Ihre Kinder, Enkel oder Freunde, keine bessere Möglichkeit, sich in Steglitz zu verewigen.
Steinpatenschaften sind zum Stückpreis von 5 Euro erhältlich – jeder Stein hilft uns!

• Für jede Patenschaft stellen wir eine persönliche Patenschaftsurkunde aus.• Sie werden in ein Patenverzeichnis eingetragen.

• Sie erhalten zusammen mit der Urkunde eine steuerlich verwertbare Spendenquittung.
Wir würden uns freuen, Sie schon bald als neuen Steinpaten willkommen zu heißen!
Auch wenn Sie keine Patenschaft übernehmen möchten, nehmen wir Ihre Spende, egal wie hoch, gern entgegen.
Spendenkonto:
Ev. Kirchenkreisverband Berlin Süd-West–Matthäus IBAN DE 60 5206 0410 2303 9663 99 Evangelische Bank eG
Verwendungszweck ›Kirchturm‹

Alle Infos zum Spendenverfahren auch hier

Neues von Pfarrerin Scheepers

Liebe Freunde und Freundinnen von Matthäus,
auf uns warten in den nächsten Wochen und Monaten einige Herausforderungen und ich wäre froh und dankbar, wenn wir in der Gemeinde weiterhin so gut zusammen arbeiten würden wie in meinem ersten Amtsjahr.
Ich darf für meine Person sagen, dass ich sehr, sehr dankbar bin, hier zur Pfarrerin gewählt worden zu sein und tätig sein zu dürfen. Vor uns liegen große bauliche, aber auch inhaltliche Weichenstellungen.
Ich denke dabei an den Konfirmandenjahrgang, der doppelt so viele Konfis wie im letzen Jahr umfasst, die wachsende Kitaarbeit und Arbeit mit Kindern und Familien, die großen und kleinen Baustellen in unserer Gemeinde und nicht zuletzt die Flüchtlingskatastrophe, die auch vor unseren Türen nicht halt machen soll, sondern hoffentlich von uns als Chance begriffen wird, sich zu engagieren. Wir werden in Matthäus Räume für einen Sprachkurs für Flüchtlinge zur Verfügung stellen und prüfen auch die Möglichkeit, eine geflohene Familie bei uns zu beherbergen. Schließlich bitte ich noch um Beachtung der Hilfeersuchen für Flüchtlinge seitens der Gemeinde Dahlem, und meiner Predigt zu eben diesem Thema.
Am 6. September wurde meine Amtsvorgängerin Regine Becker in der Schweiz in ihr Amt eingeführt. Seitens unserer Gemeinde hatten sich einige Menschen auf den Weg gemacht, um sie persönlich bei dem rituellen Beginn dieses neuen Lebensabschnittes zu begleiten, wofür ich sehr dankbar bin. Näheres im nächsten Treffpunkt.
Herzlich grüßt
Ihre Pfarrerin Rajah Scheepers