Die Aktion

Eine Bilanz zum Reformationsjubiläum für unsere Gemeinde

Liebe Gemeinde,

während überall eine Bilanz zum Reformationsjubiläum gezogen wird, blicken auch wir zurück und reflektieren, was es uns „genützt“ hat, dieses Reformationsjubiläum. Und in der Rückschau stellen wir fest, dass wir uns sehr intensiv mit diesem Thema befasst haben. Gemäß dem Motto des Abschlussgottesdienstes unserer Landeskirche am 31.10.2017 „Drinnen & Draußen“ haben auch wir uns „drinnen & draußen“ mit der Reformation und ihrer Bedeutung für die Gegenwart befasst. In unserer Kirche und unserer Gemeinde haben wir dies in Gottesdiensten bedacht, in unserer Kita und in unseren Gruppen und Gremien. Auf der Schwelle zwischen und drinnen und draußen stehen unsere Stelen – sie bleiben über den 31.10.2017 hinweg stehen und verweisen auf unsere bleibende Verwurzelung in unser Geschichte und unsere Aufgaben für die Zukunft. „Draußen“ schließlich waren wir präsent mit unseren Laternenschildern auf der Schloßstraße, Berichten über diese Aktion in den Medien und der Verlinkung durch die QR-Codes auf unsere Homepage.

„Drinnen und draußen“ schließlich verbindet unser Kirchturm, der mit dem neuen Kreuz auf seiner Spitze seit dem 31.10.2016 nachts angeleuchtet wird und somit als Leuchtturm für Steglitz fungiert – für alle Menschen, die im Dunkel Orientierung und Licht suchen. Uns als Gemeinde hat diese Jahr begeistert und bereichert – es fing ganz klein an mit einer GKR-Rüste in Heiligengrabe im Februar 2016 und ging wie ein Sauerteig in unserer Gemeinde, unserem Kiez und unserer Stadt auf.

Ein kleiner Einblick, was so alles bei uns los war:

–       als opener des Reformationsjahres die Ausstellung „Luther & das Judentum. Rückblick und Ausblick“ in unserer Kirche,

–       die beiden Gottesdienste am 31.10. zur Eröffnung des Jubiläumsjahres – zunächst mit der Evangelischen Schule Steglitz und dann mit dem ganzen Kirchenkreis –,

–       die beiden Kinderbibelwochen in unserer Kita zu den Themen „Mit Luther auf Schatzsuche“ (Herbst) und „Coole und mutige Frauen gestern und heute“ (Frühjahr) mit abschließenden Familien-Gottesdiensten,

–       unsere ökumenische Vortragsreihe mit Propst Dr. Stäblin & Prälat Dr. Stefan Dybowski: „500 Jahre Reformation: Müssen sich die Kirchen reformieren?“

–       der Gottesdienst am 1. Advent zum Reformationsjahr: „Priestertum aller Gläubigen – jetzt!“ mit Prof. Dr. Dr. Christoph Markschies

–       das Ökumenische Konzert der Steglitzer City-Ökumene: St. Andreaskonzert der Griechisch-Orthodoxen-Gemeinde Berlin

–       den Brief an alle unsere 4.000 Gemeindeglieder im Advent 2016

–       die beiden Gemeindeausflüge nach Wittenberg – zuerst mit den Kindern (Frühjahr) und dann mit allen Mitarbeiter*innen (Sommer),

–       unsere ökumenische Gemeindereise nach Rom mit unseren katholischen Brüdern und Schwestern aus der Gemeinde Maria Rosenkranzkönigin,

–       die österliche Predigtreihe zum Reformationsaltar in Wittenberg, verbunden mit einer Postkarte als Geschenk für alle Gottesdienst-Besucher*innen,

–       unsere Gottesdienste auf dem Kirchentag zu „Luther für Kinder“ und „Katharina von Bora & andere tolle Frauen“,

–       die Eröffnung unserer Aktion am 21.5.:

o   Gottesdienst mit Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski, dem Berliner Missionswerk und der Wiederaufnahme von Frau Luther in die Kirche

o   Glaubenssätze von Gemeindegliedern, verbunden mit reformatorischen Sätzen

o   13 Stelen rund um unsere Kirche mit QR-Codes

o   20 Schilder auf der Schloßstraße von unserer Kirche bis zum Boulevard-Berlin

o   Banner am Gemeindehaus und an der Straße,

–       die beiden Gemeindeseminare mit der Markus-Gemeinde zu den Themen „Religion & Politik“ (2016) und „Aufbrüche, Umbrüche und Abbrüche in der Reformationszeit“ (2017),

–       unser Lektürekurs: „Luther-Texte lesen! Luther ist in aller Munde – aber wer hat wann zuletzt einen Satz von ihm gelesen?“,

–       unsere Konfirmandenfahrt zum Thema,

–       und die vielen Berichte in den Zeitungen und im Radio.

Nun stehen wir – wie alle – vor der Herausforderung, dieses Erbe wach und lebendig zu halten, für uns und für Andere. Wir geben unser Bestes.

Ein gesegnetes Nach-Reformationsjahr,

Ihre GKR-Vorsitzende Anette Meiburg & Pfarrerin Dr. Rajah Scheeper

Ein umfangreiches Album mit Fotos der Stelen und Schilder in ihrem Umfeld finden Sie hier  und hier